DESKWORK benötigt ein bereits installiertes DOS. Wenn Sie noch kein DOS auf dem Zielrechner installiert haben, fahren
Sie mit der Installation hier fort ! Sollten Sie bereits eine DOS-Variante installiert haben,
sind dort vor der ersten DESKWORK-Installtion eventuell einige Vorarbeiten zu erledigen. Diese entfallen zum größten,
Teil, wenn Sie DW-DOS genau nach dieser Anleitung installiert haben.
- Speicherverwaltung
DESKWORK ist auf einen DOS-Treiber zur Speicherverwaltung angewiesen, nämlich HIMEM.SYS. Im
DOS-Modus von Windows 95/98 wird dieses Programm automatisch geladen, auch wenn
es nicht in der CONFIG.SYS eingetragen ist. Andernfalls muss am Anfang der CONFIG.SYS die Zeile
DEVICE=C:\DW\SYSTEM\DOS\HIMEM.SYS (o.ä.) eingefügt werden. Die mitgelieferte Version von
HIMEM.SYS belegt sehr wenig Speicher und ist extrem schnell.
- PCMCIA
Damit DESKWORK mit PC-Cards und Cardbus-Karten (nicht jedoch ExpressCards) umgehen kann, müssen bestimmte Voraussetzungen
erfüllt sein. Wenn eine solche Karte eingesteckt wird, wird für sie ein 4 KB großer Speicherbereich im Adressraum
des Computers reserviert. Das geht allerdings nur, wenn zwischen den Segmenten CC00 und E800 des Speichers
noch eine entsprechend große unbenutzte Lücke verfügbar ist. Wenn Sie den DOS-Treiber EMM386.EXE oder
einen entsprechenden Ersatz verwenden, werden evtl. vorhandene Lücken durch normalen Arbeitsspeicher ersetzt, den UMBs
(Upper Memory Blocks). Für den Einsatz von PC-Cards und Cardbus-Karten müssen Sie das verhindern,
indem Sie einen Parameter zum EMM386.EXE-Aufruf in der CONFIG.SYS hinzufügen. Beispiel:
Alt: DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE RAM ON HIGHSCAN
Neu: DEVICE=C:\DOS\EMM386.EXE RAM ON HIGHSCAN X=C800-C8FF
Es kann sein, dass Sie andere Adressbereiche sperren müssen, wenn die Segmente C800-C8FF sowieso
schon belegt sind. Alternativen wären z.B. X=CC00-CCFF oder X=D000-D0FF. Vergessen Sie bitte auch
nicht, für den gewählten Speicherbereich im BIOS die Option Shadow bzw. Cache
auszuschalten. Für ExpressCards ist all dies nicht erforderlich, da sie auf der Hotplug-Eigenschaft von PCIe bzw. USB aufbauen.
- Übergroße Disketten
DESKWORK und das mitgelieferte FORMAT.EXE unterstützen übergroße Disketten mit
Kapazitäten von bis zu 1760 KB. Damit diese Formate nach dem Formatieren benutzt werden können, müssen
sie allerdings auch vom DOS-Kernel unterstützt werden. Das ist bei neueren Versionen (DW-DOS, DR-DOS und dem
DOS-Modus von Windows 95/98) bereits der Fall. Setzen Sie jedoch MS-DOS ein, so
muss in die CONFIG.SYS der mitgelieferte Treiber FLOPPY.SYS eingebunden werden, etwa durch die Zeile
DEVICEHIGH=C:\DW\SYSTEM\DOS\FLOPPY.SYS. Damit stehen die neuen Formate allen DOS-Programmen einschließlich
DESKWORK zur Verfügung.
- Deutscher Tastaturtreiber
DESKWORK verlässt sich auf einen installieren DOS-Tastaturtreiber. Ist keiner vorhanden, geht das System von
einer englischen Tastatur aus, so dass alle Umlaute fehlen und die meisten Satzzeichen auf anderen Tasten liegen.
Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, müssen Sie die Startdatei AUTOEXEC.BAT laden und die Zeile
LH C:\DW\SYSTEM\DOS\KEYB-GR.COM hinzufügen.
- Maus
DESKWORK erkennt fast alle bekannten Mäuse selbsttätig beim Start. Sollte das
bei Ihnen nicht so sein, können Sie DESKWORK mit einem DOS-Maustreiber auf
die Sprünge helfen. Ein DOS-Maustreiber übergeht die Mauserkennung von DESKWORK.
DESKWORK zum Zielrechner bringen
Es gibt verschiedene Medien, um DESKWORK zu installieren: verfügt der Zielrechner
über ein bootfähiges CD-Laufwerk, so können Sie direkt von einer
Live-CD starten. Im anderen Fall
müssen Sie DESKWORK herunterladen und auf
anderen Medien wie herkömmliche Disketten oder ZIP-Disketten zum Zielrechner bringen.
Von der Live-CD starten

Oberfläche nach dem Start der
Live-CD
Für einen Start direkt von CD steht eine Live-CD zum
Download bereit. Nach dem Booten erscheint direkt das Installationsprogramm, allerdings in einem
speziellen Modus für die Live-CD (SETUP /LIVECD). Wählen Sie einfach im Fenster
die Schaltfläche DESKWORK installieren aus, um den normalen Installationsprozess zu
starten.
Download
DESKWORK steht in unterschiedlichen Versionen hier zum
Download bereit. Als Final markierte Versionen sind stabil und fehlerfrei, während
sogenannte Beta-Versionen den aktuellen Stand mit neuen Fähigkeiten wiederspiegeln
und für interessierte Tester bereitgestellt werden.
Zum Download legen Sie auf Ihrem Computer am besten ein neues Verzeichnis an und speichern alle
zu einer Version gehörenden Dateien dort ab. Sie können DESKWORK nun auf eine CD brennen,
um die Installation auch von einem nicht bootfähigen CD-Laufwerk zu starten, oder auf einer
ZIP-Diskette speichern und wie unten beschrieben auf dem Zielrechner installieren.
Wenn der Zielrechner kein CDROM-Laufwerk hat und Sie auch kein ZIP-Laufwerk besitzen, können Sie
DESKWORK dennoch dort installieren. Dazu benötigen Sie die Archivierungs-Software ARJ, die
ein Archiv in gleichgroße Dateien aufteilen kann. Nach dem Download können Sie DESKWORK mit
folgendem Befehl aufteilen (vorher mit CD ins Download-Verzeichnis wechseln):
ARJ A -V1440 DESKWORK.ARJ *.*
Danach enthält das Verzeichnis die Dateien DESKWORK.ARJ, DESKWORK.A01,
DESKWORK.A02 und so weiter, die alle 1,4 MB groß sind und somit auf eine 3,5"-Diskette
passen. Auf dem Zielrechner legen Sie ebenfalls ein neues Verzeichnis an, in das Sie alle erzeugten
Archivdateien kopieren. Das aufgeteilte Arrchiv kann mit den folgenden Befehlen wieder zusammengesetzt
und entpackt werden:
ARJ X -Y DESKWORK.ARJ
ARJ X -Y DESKWORK.A01
ARJ X -Y DESKWORK.A02
...
Nach dem Download können Sie DESKWORK auf dem Zielrechner installieren. Starten
Sie dazu das Programm SETUP.EXE - entweder direkt von der CD oder ZIP-Diskette,
oder aus dem Festplatten-Verzeichnis des Zielrechners heraus, in das Sie die ARJ-Archive
entpacket haben.
DESKWORK-Setup

DESKWORK-Setup: Haftungshinweise

DESKWORK-Setup: Ziellaufwerk auswählen

DESKWORK-Setup: Installieren der Dateiarchive

DESKWORK-Setup: Entpacken der Dateien

DESKWORK-Setup: Installation abgeschlossen
Als erstes erscheint ein Fenster mit Haftungshinweisen, die Sie zum Fortfahren
akzeptieren müssen. Danach erscheint ein Fenster mit allen DOS-Laufwerken. Für
die Installation können alle Festplatten und RAM-Laufwerke ausgewählt werden, die
mindestens 25 MB freien Speicherplatz bieten. Eine Installation auf optische Medien ist nicht
möglich, allerdings steht eine Live-CD zum
Download bereit.
Auf dem ausgewählten Laufwerk wird DESKWORK standardmäßig ins Verzeichnis
\DW installiert. Mit der Schaltfläche Verzeichnis unter der
Laufwerksliste öffnet sich ein Fenster, in dem Sie ein anderes Verzeichnis eingeben
können. Davon wird jedoch abgeraten, denn dann werden auch alle Dateien von
DW-DOS in ein anderes Verzeichnis als \DW\SYSTEM\DOS
kopiert, so dass die Pfadangaben unter Vorarbeiten (s.o.) nicht mehr stimmen.
Außerdem wird so gegebenenfalls DW-DOS nicht aktualisiert.
Nach der Auswahl des Laufwerks wird dort die Verzeichnisstruktur für DESKWORK angelegt und
die Archive mit der Dateiendung .DW werden installiert. Sie werden in einem weiteren
Schritt entpackt; dazu erscheint ein DOS-Fenster innerhalb des Setup-Programms.
Danach ist DESKWORK auf der Festplatte installiert; gegebenenfalls können Sie die Dateien
des Downloads nun löschen, da sie nicht mehr benötigt werden. Wenn Sie unmittelbar vor
der Installation die oben beschriebenen Vorarbeiten durchgeführt haben, müssen Sie nun
noch den Computer neu starten, damit die vorgenommenen Änderungen wirksam und die
hinzugefügten DOS-Treiber geladen werden.
DESKWORK starten
Um DESKWORK zu starten, müssen Sie die Datei DW.EXE starten:
C:
CD \DW
DW
DESKWORK wird nun gestartet. Nach ein paar Sekunden sehen Sie die Startanimation,
die Sie mit einem Mausklick oder einem Druck auf eine beliebige Taste beenden können.
Wenn Sie Probleme beim Start von DESKWORK haben, können Sie einen der folgenden
Parameter verwenden:
- /BYPASS
Vor dem Start einer verzichtbaren DESKWORK-Komponente werden Sie gefragt, ob diese gestartet
werden soll.
- /CHECKSUM
Eine Prüfsumme für die Datei STARTX.EXE wird ausgeben. Diese Optionen eignet
sich zur Erkennung von Viren.
- /FAILSAFE
Nur unbedingt notwendige DESKWORK-Komponenten werden gestartet. Diese Option entspricht
/BYPASS mit der Verneinung aller Komponenten.
Wenn Sie keinen Parameter angeben, werden automatisch alle Komponenten gestartet, die vom Benutzer
ROOT in den Systemeinstellungen nicht explizit ausgeschaltet wurden. Den Startbefehl
können Sie auch als letzte Zeile an die Startdatei AUTOEXEC.BAT anhängen, so dass
DESKWORK automatisch nach jedem Bootvorgang gestartet wird.
Nach der Installation erscheint eine Checkliste für den Systemverwalter (ROOT), die
wichtige Punkte zur Konfiguration des Systems enthält:

Checkliste nach der Installation
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