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Netzwerk/InternetDESKWORK verfügt über eine sehr kompakte Netzwerkunterstützung, die auch einen Internet-Zugang bietet. Auf Hardwareseite werden derzeit ausschließlich Ethernet- und VG AnyLAN-Netzwerkkarten unterstützt.
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Bonjour unter Microsoft Windows |
mDNS ist auf Unix-Systemen unter dem Namen Avahi bekannt. Die Namen von Computern mit mDNS-Fähigkeit (also mit MacOS sowie bei entsprechend installierter Zusatzsoftware auch Microsoft Windows und Unix/Linux) können somit auch ohne DNS-Server aufgelöst werden.
Zusätzlich verfügt DESKWORK über einen NetBIOS Name Service. Damit können hauptsächlich die Namen von Windows-PCs aufgelöst werden, aber auch Unix-Installationen mit installiertem Samba. Weil DESKWORK auch auf NetBIOS-Anfragen antworten kann, können damit auch DESKWORK-Rechner im Netzwerk gefunden werden, sogar von Windows und von Samba-Implementierungen. DESKWORK-PCs erscheinen allerdings nicht in der Netzwerkumgebung von Windows, da hierzu eine vollständige NetBIOS-Implementierung erforderlich wäre. Alle DESKWORK-Computer werden der Gruppe WORKGROUP zugeordnet, da dies seit Windows 3.11 die Standardgruppe ist:
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NetBIOS-Einstellungen bei Windows 3.11 |
NetBIOS-Einstellungen bei Windows 98 |
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NetBIOS-Einstellungen bei Windows XP |
NetBIOS-Einstellungen bei Windows Vista |
DESKWORK bietet einen Internet-Zugang über Router, der meistens vom Internet-Provider zur Verfügung gestellt wird und zusätzliche Funktionen wie WLAN bereitstellt. Die meisten Router enthalten einen DHCP-Server, so dass DESKWORK vom Router automatisch die Netzwerkkonfiguration beziehen kann und (abgesehen vom Aktivieren von DHCP) keine weiteren Einstellungen notwendig sind. Steht im LAN kein DHCP-Server zur Verfügung, so können alle erkannten Netzwerkkarten auch manuell konfiguriert werden. Die IP-Adresse des lokalen Computers, die Subnetz-Maske und die IP-Adresse des Routers (auch Gateway genannt) müssen dazu eintragen werden:
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Ethernet-Adapter einrichten |
Außerdem müssen die IP-Adressen der DNS-Server des jeweiligen Providers unter DNS und NetBIOS konfiguriert werden; sie gelten global. Verwenden Sie die Verbindungsfreigabe von Windows, so müssen Sie die IP-Adresse der Netzwerkkarte des Windows-PCs als Gateway und als DNS-Server eintragen, da DNS-Zugriffe dann von Windows behandelt werden.
DESKWORK verfügt über einen leistungsstarken Webserver (HTTPD), über den auch Laufwerksfreigaben eines DOS-Laufwerks oder des aktuell eingeloggten DESKWORK-Accounts realisiert werden. Dabei werden die Besonderheiten des LCARS-Dateisystems, das von DESKWORK verwendet wird, berücksichtigt. Die dabei eingesetzten Techniken werden als fancy fancy indexing bezeichnet. Diese Verbesserungen werden u.a. am Beispiel des sehr verbreiteten Apache-Webservers demonstriert.
Wird über das HTTP-Protokoll eine URL angefordert, die keine Datei bezeichnet, sondern ein Unterverzeichnis, so wird im einfachsten Fall eine Fehlermeldung zurückgesendet. Wenn der Administrator den Webserver nun entsprechend konfiguriert hat, so wird, gleichsam als besonderer Service, vom Apache-Webserver in Echtzeit eine Liste aller im entsprechenden Ordner vorhandener Dateien und Unterverzeichnisse erzeugt und ausgeliefert. Als Zusatzoption für die Indexierung von Verzeichnissen stellt der Apache-Webserver das fancy indexing bereit, bei dem die einfache Listendarstellung (unordered list, HTML-Tags <UL>...</UL>) durch eine Tabellendarstellung mit Icons und Zusatzinformationen ersetzt wird:
Der DESKWORK-Webserver verbessert das übliche Indexierungsverhalten durch zwei Neuerungen. Fancy indexing mag vielleicht 1997 fancy gewesen sein, wirkt heute jedoch reichlich antiquiert. Daher gibt DESKWORK eine moderne, auf CSS basierende Oberfläche aus, und zwar sowohl im DOS- als auch im DESKWORK-Modus. Dabei können verschiedene Ansichten, wie etwa eine Kachel- oder Listendarstellung, gewählt werden.
Bei der Freigabe eines DESKWORK-Accounts erzeugt der Webserver eine virtuelle Verzeichnisstruktur, über die Sie Dateien, genauso wie in DESKWORK selbst, zunächst nach Typ auswählen können, und danach nach sinnvollen weiteren Attributen wie Künstler, Aufnahmedatum oder -ort. Wird eine bestimmte Datei angefordert, so wird diese in Echtzeit in ein geeignetes Format konvertiert, so dass sie auf der Zielplattform oder sogar im Webbrowser selbst angezeigt werden kann:
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Video-Streaming (links: Apple QuickTime; rechts: Windows Media Player) |
Bei Dateien mit Passwort-Schutz wird das jeweilige Passwort vom Benutzer angefordert. Die Sicherheit des Webservers wurde im August 2008 im Rahmen der DefCon-Konferenz in Las Vegas geprüft. Weitere Screenshots finden Sie hier.
In diesen Dokumenten finden Sie weiterführende Informationen zum DESKWORK HTTP-Server.
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Vortrag DESKWORK 9.0 HTTP server Gehalten am 10.11.2007 beim 21. SuperHappyDevHouse, San Francisco |
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Vortrag DESKWORK und Netzwerksicherheit Gehalten am 19.09.2008 bei einer Fortbildung |
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Vortrag Fancy fancy indexing Gehalten am 05.11.2008 bei der ApacheCon US 2008, New Orleans |
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