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Grafische OberflächeDESKWORK lässt sich ausschließlich über eine grafische Benutzeroberfläche steuern, da Kommandozeilen unserer Meinung nach ein abzuschaffender Anachronismus sind - zumindest für die tägliche Arbeit. Ein Betriebssystem, das so innovative Konzepte realisiert wie DESKWORK, benötigt natürlich auch eine entsprechend innovative Oberfläche.
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Memorysticks im Vergleich mit fiktiven isolinearen Chips |
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PDA im Vergleich mit fiktivem PADD |
Das Computerdesign für Star Trek - The next generation wurde von Michael Okuda entworfen. Daher kommt auch der Name Okudagramm für den von ihm erfundenen Grafikstil. Die Computerbildschirme der Kulisse wurden anfangs mit Tusche auf Folie gezeichnet, später am Computer erstellt und auf Folie ausgedruckt. Die schwarz/transparenten Folien wurden dann später mit bunter Folie hinterklebt, auf große Plexiglasscheiben aufgezogen und von hinten beleuchtet. Das Ergebnis ist ein überaus sauberer Hightech-Look der Konsolen.
Ein Leitmotiv der Okudagramme liegt darin, dass sie eine sehr einfache Organisation auch extrem komplexer Vorgänge nahelegen sollen. Das verleiht der Dramaturgie einer Science-Fiction-Serie eine gewisse Glaubwürdigkeit - weiter oben wurde gezeigt, dass die Fiktion von der Realität sogar schon teilweise eingeholt wurde.
Aus Programmiersicht bieten Okudagramme einen weiteren Vorteil: die großen, einfarbigen Flächen. Dadurch ist zur Darstellung auf dem Bildschirm kein aufwändiger Grafikmodus erforderlich, sondern die 512 möglichen Zeichen bei 16 Farben im VGA-Textmodus reichen aus. DESKWORK kann beim Verschieben eines Fensters auch auf einem alten 386er den Fensterinhalt darstellen ! Bei Bedarf (z.B. Spiele, Bilder, Videos) wird natürlich trotzdem ein geeigneter Grafikmodus eingeschaltet, angefangen von 320x200 bei 256 Farben bis hin zu hochauflösenden Echtfarbmodi.
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Aufteilung der Oberfläche für den Textmodus |
Der schwarze Hintergrund und die leuchtenden Farben von Okudagrammen wirken vor allem auf älteren Monitoren etwas grell. Deshalb kann unter DESKWORK aus einer breiten Palette von Bildschirmlayouts und -schriftarten gewählt werden. Der ursprüngliche Look von Okudagrammen kann dabei natürlich ebenfalls hergestellt werden:
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Verschiedene Bildschirmlayouts |
Übrigens: zur Würdigung des Erfinders trägt auch die Prozedur zum Zeichnen der Fensterrahmen mit allen Steuerelementen den Namen Okuda:
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Prozedur Okuda im DESKWORK-Quellcode |
Den eigentlichen Anstoß, Okudagramme als GUI für ein neuartiges Betriebssystem zu verwenden, gab im Herbst 1995 eine Spielezeitschrift, in der eine Multimedia-Datenbank über Star Trek getestet wurde. Diese Datenbank hatte natürlich eine authentische Oberfläche, die in dem Artikel auch detailliert beschrieben wurde:
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Der Artikel, mit dem alles anfing |
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Im Bereich grafischer Oberflächen kündigt sich bereits der nächste Technologiesprung an, der ähnlich revolutionär werden wird wie die Einführung der Maus - nur besteht die Revolution darin, eben jenes Zeigegerät wieder loszuwerden. Die Rede ist hier von berührungsempfindlchen Bildschirmen, also Touchscreens, die eine Maus gänzlich überflüssig machen. Solche Bildschirme kennt man bereits von Kontoauszugsdruckern, Fahrkahrtenautomaten oder anderen Spezialanwendungen (z.B. in Airbus-Flugzeugen). Sie haben neben einem Anschluss für die Grafikkarte auch einen Anschluss für die serielle Schnittstelle, PS/2 oder USB und ersetzen somit die traditionelle Maus:
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Anschlüsse eines Touchscreens |
DESKWORK ist bereits auf Touchscreens vorbereitet, die eine Standardmaus simulieren, indem ein unsichtbarer Mauszeiger ausgewählt werden kann:
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Unsichtbarer Mauszeiger |
In diesen Dokumenten finden Sie weiterführende Informationen zur DESKWORK-Oberfläche.
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Wheel support in DOS real-mode mouse drivers Stand: 19.03.2007 |
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Neomagic MagicMedia 256 AV BIOS-Referenz INT 10h Stand: 16.11.2008 |
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