DOS
DESKWORK setzt ein funktionierendes DOS für Installation und Betrieb voraus.
Bis vor einigen Jahren war dies kein Problem, da DOS auf nahezu jedem PC vorhanden
war. Heute ist dies jedoch nicht mehr gegeben, so dass etwas Vorarbeit zu
leisten ist. Es gibt vier unterschiedliche DOS-Varianten, die von uns offiziell
unterstützt werden:
- DOS-Modus von Microsoft Windows 95/98
Wenn Sie auf einem PC Windows 95 oder Windows 98 installiert haben, so können
Sie DESKWORK installieren, indem Sie Windows im DOS-Modus hochfahren. Der DOS-Modus
unterstützt die Dateisysteme FAT12 und FAT16, ab Windows 95c auch FAT32.
Unter Umständen müssen Sie noch diverse Gerätetreiber, etwa für
Ihre Soundkarte oder die CD- und DVD-Laufwerke, im DOS-Modus einbinden.
Windows 95/98 wird hier nicht weiter behandelt, da es neben den Handbüchern
genügend Literatur und Informationen im WWW gibt.
- MS-DOS ab Version 5.0
Im Gegensatz zum DOS-Modus von Windows 95c und Windows 98 unterstützt
MS-DOS keine FAT32-Partitionen; damit ist die Größe einer Partition
auf 2 GB beschränkt. Wenn das kein Problem für Sie darstellt,
können Sie alle Versionen von MS-DOS ab Version 5.0 problemlos nutzen.
MS-DOS wird hier nicht weiter behandelt, da es neben den Handbüchern
genügend Literatur und Informationen im WWW gibt.
- (Enhanced) DR-DOS von Udo Kuhnt
Enhanced DR-DOS, das von Udo Kuhnt gepflegt und weiterentwickelt
wird, basiert auf DR-DOS von Digital Research, das früher als Konkurrenzprodukt zu
MS-DOS für Aufsehen gesorgt hat. Im Gegensatz zum alten DR-DOS unterstützt
Enhanced DR-DOS auch FAT32-Partitionen und bietet teilweise einzigartige Vorteile,
wie z.B. extrem geringer Verbrauch von konventionellem Speicher (bis zu 636 KB frei),
Dateigrößen über 2 GB, Clustergrößen von bis zu 128 KB
und vieles mehr. Neben dem eigentlichen Kernel enthält Enhanced DR-DOS eine Reihe
externer Befehle und eine sehr leistungsstarke Shell (COMMAND.COM). DR-DOS
ist im Gegensatz zu FreeDOS voll kompatibel zu Windows 3.0, Windows 3.1 und Windows 3.11.
- DW-DOS
DR-DOS erhebt und erfüllt den Anspruch, ein vollwertiges DOS zu sein. Für
den Betrieb von DESKWORK ist jedoch ein minimales, aber dafür hochoptimiertes und
einfach zu benutzendes DOS von Vorteil. Aus diesem Grund existiert
DW-DOS. DW-DOS enthält (noch) keinen eigenen
Kernel, sondern besteht aus hochoptimierten externen Befehlen und einer minimalen
Shell (SHELL.COM, Ersatz für COMMAND.COM). Diese
Programme gehen teilweise weit über ihre Pendants in anderen DOS-Varianten
hinaus (etwa ein FDISK mit grafischer Oberfläche), sind aber auch
manchmal drastisch im Funktionsumfang reduziert (z.B. weniger Parameter, Shell verarbeitet
BAT-Dateien als Makros und ignoriert Befehle wie FOR, IF oder
GOTO). Die externen Befehle und die Shell von DW-DOS können mit allen
DOS-Varianten ab Version 5.0 eingesetzt werden; 386er-CPU und VGA-Karte sind Voraussetzung.
Als Kernel wird DR-DOS empfohlen, das einmal die Grundlage eines eigenen Kernels
mit voller 386er-Unterstützung werden wird. DW-DOS ist geeignet, wenn Sie DOS
nur als Unterbau für DESKWORK einsetzen möchten.
Weitere Varianten, etwa FreeDOS, der versteckte DOS-Modus von Windows ME und
diverse Emulatoren wie Virtual PC, Dosbox oder Bochs, werden von uns offiziell
weder empfohlen noch unterstützt.
DESKWORK-Benutzer haben jedoch
positive Erfahrungen gesammelt. Einige Varianten, wie z.B. das russische PTS-DOS,
funktionieren allerdings überhaupt nicht.
DW-DOS installieren
Im Folgenden wird erläutert, wie Sie DW-DOS auf einer neuen, leeren Festplatte
installieren. Wir gehen bei der Installation von DESKWORK
davon aus, dass Sie entweder bereits einen Rechner haben, auf dem DOS läuft - dann
müssen Sie diesen Abschnitt nicht mehr lesen. Wenn auf Ihrem
Computer ein anderes Betriebssystem installiert ist, etwa Linux oder Windows XP,
scheitert der Einsatz von DOS in der Regel daran, dass auf der Festplatte keine
FAT-Partition vorhanden ist, zumindest aber keine ohne Betriebssystem. Eine weitere Partition
kann in der Regel nur angelegt werden, indem andere Partitionen verkleinert werden, was
mit einer kompletten Neueinrichtung verbunden ist. Vermutlich werden Sie sich daher für
DESKWORK ohnehin einen alten PC als Zweitcomputer zulegen.
Von der Live-CD starten

Oberfläche nach dem Start der Live-CD
Für einen Start direkt von CD steht eine Live-CD zum
Download bereit. Nach dem Booten erscheint das Installationsprogramm von DESKWORK. Da zunächst
noch DW-DOS installiert werden muss, wählen Sie die Schaltfläche DW-DOS starten
aus. Danach befinden Sie sich an der Eingabeaufforderung von DW-DOS. Dort können Sie die in den
folgenden Abschnitten beschriebenen Programme wie FDISK und SYS aufrufen. Das
Erstellen einer Startdiskette ist also in diesem Fall nicht mehr erforderlich !
Startdiskette mit DESKWORK erstellen

DWDOS-Startdiskette mit DESKWORK erstellen
Wenn Sie DESKWORK bereits auf einem Computer nutzen (und sei es nur von einer
Live-CD), so können Sie bequem eine Startdiskette aus DESKWORK heraus
erstellen (allerdings nur auf 3,5"-Disketten). Dies ist vor allem nützlich,
wenn Sie zwar die Live-CD auf einem Computer benutzen können, DW-DOS aber
auf einem anderen Computer CD/DVD-Laufwerk installieren möchten.
Wählen Sie hierzu das mitgelieferte Disketten-Abbild DW-DOS Startdiskette (3½")
aus und öffnen Sie es. Nach Auswahl eines passenden 3½"-Laufwerks wird eine
Startdiskette erstellt, die neben dem Kernel auch alle externen Befehle aus dem
Verzeichnis \DW\SYSTEM\DOS enthält.
Startdiskette mit Windows erstellen

DWDOS-Startdiskette mit Windows erstellen
Das Erstellen einer Startdiskette unter Windows ist etwas umständlich, da der
Kernel von DR-DOS für die externen Dateien von DW-DOS vorbereitet werden muss. Als
erstes müssen Sie sich den Kernel
von DR-DOS herunterladen, dazu DW-DOS.
Entpacken Sie das Kernel-Archiv in ein neues Verzeichnis auf der Festplatte
(siehe Abbildung rechts). Das Archiv enthält eine BAT-Datei,
die eine Startdiskette erzeugt; als Parameter erwartet Sie den Buchstaben
des jeweiligen Diskettenlaufwerks (also etwa MAKEBOOT A:). Die
mitgelieferten Textdateien enthalten eine detaillierte Anleitung.
Die erstellte Startdiskette enthält lediglich einen bootfähigen
Kernel, aber keine externen Befehle oder Programme. Damit ist diese
Diskette ungeeignet, um DOS auf einem anderen PC zu installieren. Entpacken
Sie daher das Archiv mit DW-DOS ins Hauptverzeichnis der Startdiskette.
Damit beim Start die Shell von DW-DOS (SHELL.COM) und nicht die
von DR-DOS (COMMAND.COM) erscheint, sollten Sie auf der Startdiskette
die Datei COMMAND.COM löschen. Danach erstellen Sie mit einem
Texteditor (etwa EDIT von DW-DOS) eine
neue Textdatei mit der Zeile SHELL=A:\SHELL.COM und speichern sie
auf der Startdiskette unter dem Namen CONFIG.SYS ab (wir gehen davon
aus, dass die Diskette von Laufwerk A: gebootet wird). Damit ist
DW-DOS einsatzbereit !
FAT-Partition anlegen und formatieren
FDISK: Festplatte auswählen
FDISK: leere Festplatte durch Assistent partitionieren
FDISK: manuelles Anlegen einer Partition
FDISK: Größe der Partition festlegen
FDISK: neu angelegte Partition aktivieren
Nach dem Starten (egal ob von der Startdiskette oder der
Live-CD) erscheint nach einigen
Meldungen die Shell mit der Eingabeaufforderung
ROOT@LocalHost|A:\>. Als nächstes sollten Sie den deutschen
Tastaturtreiber starten. Geben Sie dazu KEZB-GR ein (auf dem Bildschirm
erscheint korrekt KEYB-GR) und drücken Sie die Eingabetaste.
Um DW-DOS (und damit letztlich DESKWORK) zu installieren, muss auf der Festplatte
eine formatierte FAT-Partition vorhanden sein. Eine solche Partition können Sie
mit dem Programm FDISK anlegen und formatieren, das im Gegensatz zu
anderen DOS-Varianten unter DW-DOS eine leicht zu benutzende grafische Oberfläche
hat. Starten Sie FDISK, indem Sie an der Eingabeaufforderung FDISK
eingeben und die Eingabetaste drücken. Genaue Erläuterungen bietet die
eingebaute Hilfefunktion, die Sie mit der Taste F1 aufrufen können.
Nach dem Start müssen Sie die Festplatte, auf die Sie DW-DOS installieren möchten,
mit dem entsprechenden Befehl im Menu Festplatte öffnen. Wählen
Sie die Festplatte im erscheinenden Dialogfenster aus - die Reihenfolge entspricht der
des BIOS. Zur Unterscheidung wird die Gesamtkapazität in der Liste angezeigt.
Nach dem Öffnen erscheint ein Fenster, das eine Liste mit allen Partitionen der
Festplatte zeigt. Wenn die Festplatte bereits partitioniert ist, vor allem mit anderen
Partitionstypen als FAT, sollten Sie die bestehenden Partitionen durch den entsprechenden
Befehl im Menu Partition löschen. Wenn die Änderungen schließlich
gespeichert werden, werden dadurch alle Dateien in den jeweiligen Partitionen
gelöscht !
Wenn die Festplatte keine Partitionen enthält, können Sie den Assistenten verwenden,
um die Festplatte automatisch nach einem dieser vordefinierten Layouts zu partitionieren:
- Eine große Partition
- Zwei gleichgroße Partitionen
- 2 GB große Startpartition, Rest wird eine Datenpartition
- 10 GB große Startpartition, Rest wird eine Datenpartition
Je nach Kapazität der Festplatte sind einige Layouts nicht verfügbar. Ist die
Festplatte zu klein, dann kann keine Startpartition mit 2 oder 10 GB erzeugt werden.
Wenn Sie den Assistenten nicht verwenden möchten, weil beispielsweise bestehende Partitionen
erhalten bleiben sollen oder Ihnen die vordefinierten Layouts nicht zusagen, können Sie auch
manuell FAT-Partitionen anlegen. Bis zu einer Größe von ca. 500 MB sollten Sie FAT16 als
Dateisystem auswählen, bei allen Größen darüber FAT32. DW-DOS kann problemlos auf
FAT32-Partitionen zugreifen, MS-DOS hingegen nicht.
Nach dem manuellen Anlegen einer Partition müssen Sie diese noch aktivieren also
bootfähig machen. Bei Verwendung des Assistenten wird die Startpartition automatisch
aktiviert. Bootfähige Partitionen werden in der Liste grün dargestellt.
In jedem Fall müssen die neu angelegten Partitionen noch formatiert werden, damit sie
von DOS als Laufwerk erkannt werden. Im Gegensatz zu anderen DOS-Varianten wird diese Aufgabe
bei DW-DOS auch von FDISK wahrgenommen. Markieren Sie dazu die zu formatierende
Partition in der Liste und wählen Sie den entsprechenden Befehl aus dem Menu
Partitionen. Vor dem ersten Formatieren werden Sie gefragt, ob die Änderungen
am Partitionsschema gespeichert werden sollen. Wählen Sie Ja, damit die
neuen Partitionen tatsächlich auf der Festplatte angelegt werden; bisher sind nämlich
noch keinerlei Veränderungen vorgenommen worden.
Nachdem alle Partitionen formatiert wurden, müssen Sie das Fenster mit der Partitionsliste
schließen; beim Beenden von FDISK wird der Computer automatisch neu gestartet.
DW-DOS übertragen und konfigurieren
Nachdem nun auf der Festplatte des Zielrechners mindestens eine leere FAT-Partition
vorhanden ist, können Sie die Startdiskette verwenden, um DW-DOS zu installieren.
Nach dem Start geben Sie bitte wieder KEZB-GR ein und drücken die Eingabetaste,
um den deutschen Tastaturtreiber zu starten (auf dem Bildschirm erscheint korrekt KEYB-GR).
Im nächsten Schritt müssen Sie den Kernel auf die Festplatte übertragen
und sie somit bootfähig machen. Benutzen Sie dazu den Befehl SYS C:. Da der
SYS-Befehl noch von DR-DOS stammt, hat die Shell-Kopie auf der Festplatte wieder den
falschen Namen COMMAND.COM - dies können Sie mit dem Befehl REN C:\COMMAND.COM SHELL.COM
ändern.
Danach müssen die Programme, Treiber und Befehle von DW-DOS auf den Zielrechner übertragen
werden, damit sie auch beim Start von der Festplatte ohne Startdiskette zur Verfügung stehen.
Normalerweise werden diese Dateien im Verzeichnis C:\DOS abgelegt, eine Konvention,
die von MS-DOS eingeführt wurde. Hiervon sollten Sie jedoch abweichen und die Dateien mit
den folgenden Befehlen ins Verzeichnis C:\DW\SYSTEM\DOS kopieren:
MD C:\DW
MD C:\DW\SYSTEM
MD C:\DW\SYSTEM\DOS
A:\COPY A:\*.* C:\DW\SYSTEM\DOS
Der Grund liegt darin, dass DESKWORK ebenfalls alle Dateien von DW-DOS enthält und in dieses
Verzeichnis installiert. Sobald Sie also eine neue DESKWORK-Version installieren, wird DW-DOS dann
automatisch aktualisiert ! Damit DW-DOS funktioniert, müssen nun noch die beiden Startdateien
CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT angelegt werden. Sie können die folgenden Beispiele
mit dem Editor von DW-DOS (EDIT) erstellen, oder aber das vorgefertigte Archiv ins
Hauptverzeichnis der Festplatte entpacken:
|
SWITCHES /F
DEVICE=C:\DW\SYSTEM\DOS\HIMEM.SYS
DOS=HIGH,UMB
DOSDATA=UMB
DDSCS=HIGH
DEVICEHIGH=C:\DW\SYSTEM\DOS\ANSI.SYS
DEVICEHIGH=C:\DW\SYSTEM\DOS\SETVER.SYS
DEVICEHIGH=C:\DW\SYSTEM\DOS\CNTRY-GR.SYS
BREAK=ON
HIBUFFERS=10
HIFILES=40
FCBS=1
STACKS=0,0
HILASTDRIVE=Z
SHELL=C:\SHELL.COM
Die Datei CONFIG.SYS
|
|
@ECHO OFF
VERIFY OFF
SET PATH=C:\DW\SYSTEM\DOS
LH C:\DW\SYSTEM\DOS\KEYB-GR.COM
Die Datei AUTOEXEC.BAT
|
Microsoft Windows 3.x unter DW-DOS und DR-DOS

Systemsteuerung von Windows 3.11

Dialogfenster 386 erweitert
Wenn Sie Microsoft Windows 3.x unter DW-DOS oder DR-DOS einsetzen wollen,
müssen Sie Windows mit folgenden Parametern aufrufen, weil Windows
sonst mit dem modernen DOS-System in Konflikt gerät, was unter
anderem Datenverlust zur Folge haben kann:
WIN /D:SFVCX
/D schaltet die nachfolgenden Debug-Optionen ein:
S: System Breakpoints off
F: 32 Bit Disc Access off
V: Virtual HD IRQ off
C: 32 Bit File Access off
X: EMM Exclude A000h-EFFFh
Zusätzlich können Sie die Ausführung von Windows optimieren, indem
Sie zunächst in der Systemsteuerung das Fenster 386 erweitert
aufrufen. Dort stellen Sie folgende Werte ein:
- Windows im Vordergrund: 10000
- Windows im Hintergrund: 10
- Minimale Zeitscheibe: 10
- Eine kleine temporäre Auslagerungsdatei auf Laufwerk C:
Das vollständige Abschalten der Auslagerungsdatei deaktiviert auch
andere Teile der Windows-Speicherverwaltung.
Anpassungen an der SYSTEM.INI im Bereich [386Enh]
Vor allem auf Computern mit großem Arbeitsspeicher (mehr als 64 MB)
sind noch Anpassungen in der SYSTEM.INI im Bereich [386Enh]
erforderlich:
- Fügen Sie die Zeile VirtualHDIrq=OFF ein.
Dadurch werden die Festplatten-IRQs nicht virtualisiert. Fehlt diese
Zeile, können Datenverluste unter DW-DOS und DR-DOS auftreten.
- Fügen Sie die Zeile 32BitDiskAccess=OFF ein.
Dadurch wird der Festplattenzugriff nur über die von DOS bereitgestellten
Funktionen abgewickelt, was für den Betrieb unter DW-DOS und DR-DOS
unerlässlich ist.
- Fügen Sie die Zeile SystemRomBreakpoint=OFF ein.
Dadurch wird die Ausführung von BIOS-Funktionen nicht durch Breakpoints
unterbrochen, was für den Betrieb unter DW-DOS und DR-DOS unbedingt
erforderlich ist.
- Fügen Sie die Zeile EMMExclude=A000-EFFF ein.
Dadurch nutzt Windows keine UMBs, was Windows auf modernen Computern
stabiler laufen lässt bzw. eine Ausführung überhaupt erst ermöglicht.
Vor allem die Puffer zum Zugriff auf das Dateisystem werden im konventionellen
Arbeitsspeicher angelegt, was Probleme mit bestimmten Mainboard-Chipsätzen
behebt.
- Entfernen Sie die Zeile device=vshare.386.
VSHARE.386 von Windows kann nicht auf FAT32-Laufwerken eingesetzt werden.
Der Kernel von DW-DOS und DR-DOS hat Filesharing bereits integriert.
- Entfernen Sie die Zeile device=windpmi.386.
Dadurch können DOS-Programme, die den Ergo DPMI DOS-Extender nutzen,
unter Umständen auch unter Windows ausgeführt werden.
- Fügen Sie die Zeile NoEmmDriver=ON ein.
Dadurch steht DOS-Boxen kein EMS-Speicher mehr zur Verfügung, aber die
Ausführungsgeschwindigkeit von Windows steigt. Darf nicht benutzt werden,
wenn Sie QEMM.EXE ab Version 7.xx statt EMM386.EXE verwenden.
- Fügen Sie die Zeile DMABufferSize=128 ein.
Dadurch steht ein größerer DMA-Puffer zur Verfügung, was vor allem die
Klangausgabe stabilisiert.
- Entfernen Sie alle Zeilen mit CGA?????.FON und EGA?????.FON.
Wenn Sie eine VGA-Karte haben, sind diese Schriftarten überflüssig, so
dass auch die zugehörigen Dateien im SYSTEM-Verzeichnis gelöscht werden
können.
- Fügen Sie die Zeile PageOverCommit=1 ein.
Dadurch wird festgelegt, dass der virtuelle Speicher höchstens so groß sein
darf wie der physikalische. Wenn Sie einen großen Arbeitsspeicher in Ihrem
Computer eingebaut haben (mehr als 256 MB), würde mit der Standard-
Einstellung der maximale Adressraum überschritten, so dass Windows nicht
mehr startet.
- Fügen Sie die Zeile WinExclusive=1 ein.
Dadurch steht Windows-Programmen die maximale CPU-Leistung zur Verfügung.
- Fügen Sie die Zeile XlatBufferSize=128 ein.
Dadurch nutzt Windows 128 KB Pufferspeicher für Dateizugriffe statt den
üblichen 8 KB.
- Fügen Sie die Zeile PageBuffers=32 ein.
Dadurch werden mehr Speicherseiten im RAM gehalten, was die Geschwindigkeit
aller Windows-Programme erhöht.
- Fügen Sie die Zeile MaxBPs=768 ein.
Dadurch nutzt Windows 768 Breakpoints statt der üblichen 200 was die
Stabilität des Systems erhöht. Windows allein benötigt mindestens 150
Breakpoints.
- Fügen Sie die Zeile FileSysChange=OFF ein.
Dadurch wird nach einem Schreibzugriff der Datei-Manager nicht mehr
informiert, was die Geschwindigkeit erhöht. Das Aktualisieren der Liste
im Datei-Manager muss dann manuell mit F5 erfolgen.
Anpassungen an der WIN.INI im Bereich [WINDOWS]
- Fügen Sie die Zeile DefaultQueueSize=16 ein.
Dadurch steht Windows-Programmen ein größerer Puffer zur internen
Kommunikation zur Verfügung, was die Geschwindigkeit erhöht.
Weitere Informationen
In diesen Dokumenten finden Sie weiterführende Informationen zu DOS.
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